Into the Wild.

The trip was to be an odyssey in the fullest sense of the word, an epic journey that would change everything.

John Krakauer, Into the wild.

Mit diesem Post möchte ich meine Liebe zur Natur beschreiben, meine Liebe zum Reisen. Schon als ich ein kleines Kind war, waren meine Eltern viel mit meinem Bruder und mir unterwegs. Eines der Dinge, die wir jeden Sommer zusammen erlebten, waren lange Road Trips. Auch heute hat sich dieser Ruf in die Natur, der Reiz des Fernen und Fremden nicht meiner selbst entzogen, ich reise um zu lernen, verstehen und die Welt in einem neuen Licht erblicken zu können.

Das Reisen verlangt nach Vorbereitungen, worin ich nicht immer gut bin, doch das was ich immer, wirklich immer bei mir haben muss sind: Reisepass, Geld, Handy, meine Canon AE1, gute Musik und Haarpflege.  Zugegeben schleppe ich ungern tausend Produkte mit mir rum, doch ein Shampoo und ein pflegendes Öl sind definitiv ein Muss. Mein derzeitiger Favorit ist aus der Botanicals Fresh Care Reihe von L’Oréal die gesamte Korianderreihe. Sie duftet so himmlisch, dass ich es als Duschgel missbrauche, in der Hoffnung, mein gesamter Körper duftet nach Flora und Fauna. Aus irgendeinem Grund erinnert mich eben dieser Geruch an meine Kindheit. Ein Geruch, den ich mit meinen Lungen aufgesaugt habe, als wir in den Schweizer Alpen waren. Kräuter, die mich immer faszinierten, die ich sammelte und mir selbst Parfum daraus pressen wollte. Das Gefühl, wenn man als kleines Kind durch die weiten Wiesen rennt, im Wettlauf gegen sich selbst, nicht die Zeit. Die Erinnerungen, wenn einen Sonnenstrahlen kitzeln, das laute Gelächter. Bücher lesen unter schattenspendenden Bäumen. Eiscreme mit dem kleinen Bruder essen und einfach frei zu sein. Zumindest hatte ich dieses Gefühl als Kind gehabt – diese Unbezwingbarkeit.IMG_5953

Heute ist die Welt weniger unbezwingbar und auch das Gefühl von Freiheit wird mit dem ein oder anderen Zwang, der sich da Universität und Arbeit nennt, entwurzelt. Deshalb ist es mir persönlich sehr wichtig, zu reisen. Das sage ich als privilegierter Mensch, das ist mir bewusst. Dennoch ist es etwas, das mich glücklich macht, mir das Gefühl meiner Kindheit zurückgibt und mich kurz wieder mit meiner Familie den Sonnenaufgang über den hohen Bergen bewundern lässt. Heute sind es die Road Trips mit Freunden, die mich zeichnen und dazulernen lassen. Georgien ist, wie schwer erkennbar sein mag, eines meiner liebsten Länder – Wälder, Bäche, Berge, Schluchten und Steppen. Diese Vielfalt, der Ruf der Wildnis, lässt mein Herz augenblicklich höher schlagen. Voller Sehnsucht warte ich auf die nächste Flucht aus gesellschaftlichen Zwängen.

Ich liebe es, ins Auto zu steigen, die Fenster offen, der Wind, der die Haare sanft in der Brise fliegen lässt. Und dazu dann die perfekten Klänge von Fleet Foxes – Mykonos.

Into the wild. For now.

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